Schreibwettbewerb

 

Hier ist der Wettbewerb für den Monat Dezember!

(Einsendeschluss war der 31.12.2014  um 23:59 Uhr)

 

 

Liebe Leser

Es gab einige Einsendungen zum letzten Wettbewerb.

Nun liegt es an Euch, sie zu bewerten.

Dafür lest euch noch einmal die Richtlinien durch, 

seht euch die Beiträge an und

füllt unten das Formular zur Bewertung aus.

Jede vollständig ausgefüllte Bewertung ist uns 

5 Sickel, 2 Erfahrungspunkte (EP) 

wert.

(Die erste Bewertung aus einem Haus bekommt zusätzlich 2 Hauspunkte)

Jeder Schüler und jeder Bürger darf nur einmal bewerten.

Teilnehmer dürfen zwar ihren eigenen Beitrag nicht bewerten, die anderen aber durchaus. 

Bewertungsrichtlinien

Bewertung bis zum 15.02.2015


Eine magische Weihnachtsgeschichte

Schreibe eine weihnachtliche Geschichte in der folgende Begriffe vorkommen sollen: Hagrid, Weihnachtsbaum, Zitronenbrausebonbons, Expelliarmus, Flubberwurm

Nur eure Phantasie ist die Grenze des Machbaren.


Bedingungen:

Mitglieder des Internat Hogwarts dürfen nicht namentlich erwähnt werden (Verfremdung der Namen ist aber möglich).
 Der Verfasser des Textes soll nicht erkennbar sein.
Der Text soll natürlich von dir selbst verfasst worden sein.



Beitrag 1

Weihnachten in Hogwarts

Albus Dumbledore stand in seinem Büro und lutschte an einem Bonbon. Seine Gedanken eilten voraus und verweilten beim Weihnachtsfest. Es dauerte nicht mehr lange bis die großen Weihnachtsbäume wieder die Halle schmücken würden und er konnte es nicht abwarten bis Hagrid den ersten Weihnachtsbaum hereintragen und aufstellen würde. Darauf wartete er das ganze Jahr. Seine Hand tastete nach der Schale mit den Zitronenbrausebonbons und er steckte sich das nächste in den Mund.
Die Tage vergingen und endlich war es soweit, der Wildhüter brachte die Bäume einen nach dem anderen in die Große Halle, wo schon die Lehrer darauf warteten sie schmücken zu können. Es würde nicht lange dauern, sie mit Magie in wahre Kunstwerke zu verwandeln. Die Schüler würden wie immer ihre helle Freude daran haben und so kam es auch. Die Erstklässler, die das erste Mal Weihnachten in Hogwarts erlebten, staunten die Bäume an und flüsterten miteinander.
Doch auch die älteren Schüler zeigten deutlich, dass die 12 übergroßen Tannen ihnen gefielen.
Harry kam mit seinen Freunden in die Halle und nickte dann zum Lehrertisch hinauf, wo Hagrid den Gruß erwiderte.
Das Essen verlief friedlich doch als Harry die Große Halle verlassen wollte, stieß er an der Eingangstür mit Draco und dessen Clique zusammen.
„Pass doch auf du Flubberwurm.“
„Selber Flubberwurm.“
Harry fauchte den Slytherin an und auch seine Freunde schienen sich auf einen verbalen Schlagabtausch einzustellen. Harry hatte den Zauberstab gezogen, als eine kalte stimme sagte:
Expelliarmus.“
Harrys Zauberstab flog in die Hand seines Zaubertrankprofessors.
„Kann ich den bitte wiederhaben, Sir? Ich wollte niemanden verletzen.“
In Gedanken murmelte er vor sich hin, dass er da nicht wirklich sicher war. Unterdessen war auch der Schulleiter näher gekommen und auf einen Blick von ihm übergab Snape den Zauberstab wenn er auch sicher war, dass Harry ihn angelogen hatte. Er räusperte sich.
„Vielleicht sollten Mr Potter und Mr Malfoy die Weihnachtsfeier dieses Jahr organisieren. Ich glaube, dass sie beide im Schloss bleiben über die Ferien.“
Harry stöhnte in Gedanken auf und verfluchte sich, dass er die Einladung der Weasleys ausgeschlagen hatte. Doch als er einen Blick auf Dumbledore warf, musste er seine Hoffnung begraben, dass er um diese Strafarbeit herumkam.
„Das ist eine ausgezeichnete Idee, Severus. Das wird den beiden helfen ihre Streitereien beizulegen.“
Dumbledore nickte zufrieden und als Harry sich Draco zuwandte, sah er dass dieser sich auf die Lippen biss. Offenbar hatte er ebenso wenig Lust wie der Gryffindor.
Doch der Slytherin blieb ruhig was man von Ron nicht wirklich sagen konnte, der sich lautstark darüber ausließ, dass man den Hauskameraden doch nicht mit dem Slytherin zusammenstecken konnte. Doch ein Blick auf seinen Schulleiter sagte ihm, dass er besser ruhig blieb.
Die beiden mussten zusammenarbeiten und immer war einer der Lehrer in ihrer Nähe, dass sie sich leben ließen. Und Harry musste zugeben, dass der Slytherin einige gute Ideen hatte. Offenbar konnte Draco durchaus nett sein wenn er wollte.
Der Weihnachtstag kam immer näher und Harry wurde nervös. Konnten sie das schaffen. Er musste Hermine um Hilfe bitten, sie war diejenige, die am ehesten helfen würde. Hermine zögerte doch dann sagte sie zu und als sie in der Halle ankamen, sahen sie zu ihrer Verblüffung, dass auch die Slytherins zu zweit gekommen waren. Pansy stand hinter Draco und schien definitiv zu wünschen weit weg zu sein. Doch sie zeigte dass auch sie Größe hatte und bewies, dass sie über den Schatten springen konnte und zu viert schafften sie es wirklich, alles rechtzeitig fertig zu bekommen.
Und die Schüler mussten zugeben, dass die Feier wirklich gelungen war. Und offenbar hatte der Zauber von Weihnachten wieder einmal gewirkt.
 

 


Beitrag 2

Eine magische Weihnachtsgeschichte

Es war das erste Mal, dass Hannah Weihnachten in Hogwarts verbringen mußte. Ihre Eltern mussten zu ihrer kranken Oma reisen und es ging einfach nicht anders. Natürlich war sie traurig, weil Weihnachten zu Hause, ist halt schon viel schöner.

Es war der Morgen vor Weihnachten, als Hannah von einem Alptraum geschüttelt aufwachte, sie hatte im Traum doch nicht einmal einen einfachen “Expelliarmus” im Verteidigungsunterricht zusammengebracht, wo doch Prof. Lee ihr Lieblingslehrer war und sie sich bei ihm immer besonders Mühe gab. Schnell versuchte sie den Traum zu vergessen und schlüpfte in ihre warmen Sachen und machte sich auf den Weg in die große Halle zum Frühstück.

Die große Halle war anders eingerichtet als sonst. Es gab keine Haustische und auch keinen Lehrertisch, anstattdessen war ein großer Tisch in der sehr weihnachtlich geschmückten Halle aufgebaut, an dem die wenigen Lehrer und Schüler gemeinsam saßen, die Weihnachten in Hogwarts verbrachten. Leider war Prof. Lee nicht dabei.
Hannah türmte sich gerade etwas Erdbeerpudding auf ihrem Teller als auch Prof. Dumbledore am Tisch Platz nahm. Mit einem Lächeln erzählte er den Schülern, dass Hagrid heute in den verbotenen Wald gehen würde um den großen Weihnachtsbaum auszusuchen.  Wie aufregend, dachte Hannah. Sie mochte Hagrid und nahm sich vor, gleich nach dem Frühstück zu seiner  Hütte hinunter zu laufen. Bevor Prof. Dumbledore die Große Halle wieder verließ verteilte er noch an alle Zitronenbrausebonbons, das waren seine Lieblingsbonbons. Hannah stopfte sich das Bonbon in den Mund und machte sich gleich auf dem Weg zu Hagrid.

Hagrid fütterte gerade einen Flubberwurm als Hannah seine Hütte erreichte. “Was machst du da?” fragte Hannah, die Flubberwürmer für die langweiligsten Geschöpfe auf Erden hielt. “Müssen auch satt sein, bevor ich in den Wald gehe,” antwortete Hagrid. “Oh Hagrid, bitte darf ich mitkommen?” fragte Hannah einfach heraus. Sie fand Hogwarts in den Weihnachtsferien nämlich schrecklich langweilig, weil alle ihre Freunde nicht da waren. “Geht nicht, ist eine Überraschung!” antwortete Hagrid. “Aber Hagrid, wir wissen doch alle, dass du den Baum holen gehst, was ist das für eine Überraschung?” fragt Hannah etwas genervt. “Wenn du den Baum erst heute Abend sieht, wenn er geschmückt ist, verstehst du das,” antwortete Hagrid ihr mit einem geheimnisvollen Lächeln. “Aber du kannst meine Tiere füttern, wenn du magst. Sind auch nur die ungefährlichen! Du kennst dich ja aus.” “Klar!” antwortete Hannah, die Hagrid schon oft geholfen hatte, ein wenig enttäuscht, weil sie nicht mitgehen durfte den Baum holen, aber auch aufgeregt, weil sie Hagrid bei den Tieren helfen durfte. Fleißig machte sie sich sofort an die Arbeit.

Als Hannah am Abend in die Große Halle kam und sah wieder Weihnachtsbaum wunderschön glitzerte und im Kerzenlicht erstrahlte, wußte sie, dass Hagrid recht hatte. Das ist die Magie von Weihnachten.

 



Bewertung:


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